Wohngemeinschaften sehr beliebt unter Studenten

Als Student besitzt man in der Norm nicht so viel Geld. Daher sparen sie wo es geht. So auch beim Wohnen. Viele Studenten können sich eine eigene Wohnung nicht leisten, weshalb sie gerne die Möglichkeit einer Wohngemeinschaft in Anspruch nehmen.

Eine kürzlich durchgeführte Studie hat ergeben, dass Studenten, die sich in Graz  für eine Wohngemeinschaft entscheiden, sehr viel sparen, und zwar um die 25 Prozent.

Laut Statistik gab es im Wintersemester 2015/2016 rund 380.000 Studenten, die es in Städte wie Wien, Graz, Salzburg, Klagenfurt und auch Linz zieht. Jedoch gerade zu Semesterbeginn wirkt sich das sehr auf die Wohnungspreise aus, weshalb der Entschluss, sich einer Wohnungsgemeinschaft anzuschließen, den Studenten wesentlich preiswerter erscheint. In diesem Fall trügt der Schein jedoch nicht. Es ist wesentlich günstiger, sich die Miete mit anderen Studenten oder/und Mitbewohnern zu teilen, als die gesamten Mietkosten für eine eigene Wohnung aufzubringen. Von Häusern kann hier nicht die Rede sein.

Das Meiste an Geld ersparen sich Studenten momentan in einer Wohngemeinschaft in Graz mit 25 Prozent. Im Vergleich zu einer eigenen Wohnung, wo die Miete ungefähr € 14,- pro Quadratmeter beträgt, kommt es den Studierenden sehr viel billiger mit einer WG in Graz, wo der Mietpreis bei ungefähr € 10,- per Quadratmeter liegt.

Fast genauso viel können die Schüler der Universitäten in Klagenfurt sparen. In der Hauptstadt Kärntens bezahlt man für eine Wohnung, die man sich alleine nehmen würde, um die € 12,- für den Quadratmeter. In einer WG jedoch hat man ein Ersparnis von etwa 22 Prozent, da man somit nur mehr um die € 9,- pro Quadratmeter bezahlt.

Gerade Salzburg und Innsbruck ziehen die deutschen Studenten bei ihrer Unterkunft vor. Dies liegt wohl daran, dass diese Städte von Deutschland ziemlich rasch zu erreichen sind. In einer Wohngemeinschaft in Innsbruck zahlen die deutschen Studenten um die € 13,– für den Quadratmeter. Das sind ungefähr 15% weniger, als sie in einer Singlewohnung zahlen müssten. In Salzburg erspart man sich um die 13%, wenn man bedenkt dass eine Wohngemeinschaft auf ca. € 14,-/m² kommt und eine Einzelwohnung um die € 17,-/m² kostet.

Wien ist eine sehr innovative Stadt. Die Hauptstadt Österreichs ist nicht nur für Studenten sehr interessant, sondern auch für eine große Anzahl an Arbeitnehmern als Wirtschaftsstandort  extrem attraktiv. Für eine Wohngemeinschaft müssten die Studenten um die € 14,- pro Quadratmeter löhnen, für eine eigene Wohnung um die € 16,- für einen Quadratmeter, was ein Unterschied von genau nur 9 Prozent ist.  Somit ist klar: eine WG in Wien zahlt sich nicht aus. Da könnte man sich gleich eine Singlewohnung zulegen.

Die 5 größten Schlafzimmer-Tabus in Österreich

Eine ansehnliche Studie, die vor kurzem durch eine bekannte Internetplattform, durchgeführt wurde, zeigt auf, was im Schlafzimmer der Österreicher, in deren Wohnungen, nach deren eigenen Ermessen unerlaubt sein sollte.

Es gibt viele Dinge, die im Schlafdomizil der Wohnung nicht hingehören. Jedoch sind es 5 Störfaktoren, auf die die österreichischen Mieter/Innen besonders bedacht sind, diese nicht in ihr Schlafzimmer zu lassen.

Der erste Störfaktor ist hier die fehlende Verdunklungsmöglichkeit. Um die 46% der befragten Studienteilnehmer bestehen auf Jalousien, Rollläden und Vorhänge. Morgens von den ersten Lichtstrahlen der Sonne geweckt zu werden lehnen eben diese 46% der Mieter/Innen in ganz Österreich ab. Ob das nun Salzburg, Klagenfurt, Linz, Eisenstadt oder eines des anderen österreichischen Bundeslands ist, spielt dabei keine Rolle. Hier sind sich gut die Hälfte der österreichischen Wohnungs- oder/und Hausmieter/Innen einig.

Das nächste, was rund 50% der österreichischen Mieterschaft ablehnt, sind Videospiele im Schlafgemach. Obwohl die Vorstellung, vom Bett aus, einfach ohne erst aufstehen zu müssen, die Spielkonsole anzuwerfen und loszocken zu können, für einige wie ein schöner Traum klingt, ist für eben die Hälfte der Österreicher eine Horrorvorstellung. Sie wollen keine Sony-Playstation, X-Box oder Wii-Konsole in Ihrem „Ruheraum“.

Was Haustiere betrifft, sind sich wohl die meisten einig, dass sie sehr wohl zur Familie gehören. Doch dies ist für ungefähr 46% der Befragten kein Grund, sie mit ins Bett zu nehmen. Die triftigsten Gründe hierfür sind der enorme Haarverlust unserer pelzigen Familienmitglieder, als auch die Tatsache, dass ihr Geruch nicht für jede Nase angenehm aufzunehmen ist.

Rund 40% der österreichischen Mieter/Innen lehnen herumliegende Socken und/oder einen schon überfüllten Wäschekorb in ihrem Schlafdomizil ab. Im Schlafzimmer soll Ordnung herrschen. Da ist sich fast die Hälfte der Befragten einig. Schmutzwäsche hat hier nichts zu suchen.

Was Haushaltsgeräte, wie zum Beispiel Staubsauger, Wäscheständer, Bügelbrett und der gleichen angeht, sind sich 44% der Österreicher einig, dass sie das nicht dort haben wollen, wo sie ihre Nachtruhe suchen. In jedem Haushalt ein Muss, doch im Schlafzimmer für die 44% ein absolutes Tabu.

Wenn es um die Schlafzimmer-Tabus in Österreich geht, gehen die Meinungen bei den Geschlechtern ein wenig auseinander. Während die Frauen eher Ihren Hund und/oder Katze mit ins Bett nehmen würden, sind die männlichen Mieter Österreichs eher dagegen. Dafür hätten die Herren oft gerne Videospiele im Schlafzimmer, was aber die Frauen nicht tolerieren wollen.

Nachbarschaftskonflikte in Wohnungen

Manchmal geraten Nachbarn in Wohnungen schwer aneinander. So gibt es auch immer wieder Zoff, beispielsweise in Linz in Oberösterreich. Konflikte zwischen Bewohner, die in einer Wohnung leben, können sehr nervenaufreibend sein. Gründe dafür sind zum Beispiel, das Hören viel zu lauter Musik, Möbel zu unmöglichen Zeiten zu verstellen oder diverse laute Arbeiten, die ebenfalls zu unzumutbaren Stunden verrichtet werden.

Wenn sich die Lage zuspitzt und der Betroffene in seiner Lebensqualität enorm durch die Störung von Nachbarn eingeschränkt ist, finden sich die Parteien in den meisten Fällen vor Gericht wieder. So weit muss es aber nicht kommen. Es gibt Möglichkeiten, sich außergerichtlich zu einigen. Man sollte auf jeden Fall, bevor man einen Anwalt in Erwägung zieht, das Gespräch mit dem jeweiligen Ruhestörer suchen. Denn oft wissen diese gar nicht, dass sie andere Hausbewohner mit Ihren Tätigkeiten extrem nerven.

Anstatt in Rage auf destruktive Weise seinen Ärger über die Unruhe klar zu machen, sollte in Ruhe und auch in dem Bewusstsein, dass sich der benachbarte Mieter möglicherweise nicht einmal darüber im Klaren ist, dass er mit seinen jeweiligen Aktivitäten jemanden gestört haben könnte, das Gespräch mit dieser Person gesucht werden. Somit können Streitereien und sogar weitere etwaige Probleme, die den Hausfrieden stören könnten, vermieden werden und vielleicht sogar eine Lösung gefunden werden, mit der beide Parteien das weitere Miteinander in dem jeweiligen Haus in Linz, auf angenehme und sachliche Art harmonisieren.

Sollte sich keine Lösung finden lassen und konnte hier auch kein Kompromiss geschlossen werden, mit der beide Parteien zufrieden sind, gibt es noch die Möglichkeit, eine Vermittlungsperson, die neutral gegenüber beiden Parteien ist, zu Rate zu ziehen. Das kann ein unbeteiligter Nachbar oder ein Freund sein, der in der Lage ist, die Themen des Konflikts auf objektive Weise zu betrachten und auf sachlicher und verständlicher Ebene zwischen den beiden Streitparteien zu vermitteln.

Sollte dies jedoch nicht möglich sein, gibt es noch die Option, einen Mediator zu engagieren. Dieser ist professionell ausgebildet, weiß wie man am besten zwischen zwei Streitparteien vermittelt und bemüht sich, den Menschen, die sich momentan in diesem Konflikt befinden, verschiedene Möglichkeiten aufzuzeigen, um das Problem zu lösen. Der Mediator ist also eine sehr gute Wahl, wenn man darauf aus ist, sich auf angenehmere, außergerichtliche Weise zu einigen.

Hilft jedoch alles nichts, weder Gespräche mit und ohne Mediator oder wenn einfach keine Lösungen gefunden werden konnten, sollte der Belästigte ein Protokoll führen, wo aufgelistet ist, wann, wo und in welcher Intensität, wie beispielsweise die Lärmbelästigungen, stattfinden.

Diese Auflistungen werden später beim Ganz zum Vermieter sehr wichtig sein, denn somit weißer der Vermieter der Immobilie, was in seinem Haus geschieht und kann sich ein besseres Bild bzw. eine Meinung schaffen.

Ist die jeweilige Störung ein Verstoß gegen die Hausordnung, liegt es im Ermessen des Vermieters, ob er den Mieter, der die Probleme verursacht, wodurch sich andere Mieter sehr gestört und eingeschränkt fühlen, abmahnt oder im Falle, dass ich immer wieder, trotz Abmahnungen, beispielsweise die Lärmbelästigungen wiederholen, das Mietverhältnis kündigt.

Nur wenn nichts mehr hilft und alles Mögliche, das versucht wurde um sich friedlich und außergerichtlich zu einigen gescheitert ist, sollte man sich um ein Gespräch mit einem Anwalt bemühen oder die Angelegenheit zur Anzeige bringen. Doch nur, wenn gar nichts mehr geht und wirklich alles in seiner Macht stehende versuch wurde, die Streitigkeiten auf persönlicher Ebene zu schlichten, sollte man den gerichtlichen Weg einschlagen. Dies sollte auch nur dann passieren, wenn alles andere vergebens war, da dieser Weg, der mit Anwälten, Prozessen und Gerichtskosten verbunden ist, sehr kostspielig und auch langwierig ist.

Daher ist es immer besser, zuerst das Gespräch auf persönlicher, sachlicher Ebene zu suchen.

Grazer Mietwohnungen werden renoviert

Eine neue Studie, die vor kurzem in Graz durchgeführt wurde, zeigt, dass beim Renovieren einer Mietwohnung, die Grazer sehr motiviert sind. Wenn die Mietwohnung neu ausgemalt und tapeziert werden muss, sind laut dieser Studie, 4 von 5 Mieter/innen bereit, die Kosten selbst zu übernehmen, falls die Vermieter/innen das nicht zahlen wollen.

Mieter/innen wollen ihre Wohnimmobilie möglichst bunt und kreativ gestalten. Dazu gehören eben Renovierungsarbeiten, wie das Ausmalen oder Tapezieren der Wände und je nach Geschmack wird dann kreativ die Mietwohnung gestaltet. Die kürzlich, seriös durchgeführte Studie hat ergeben, dass die Frauen in Graz eher bereit sind, die Renovierungsarbeiten aus eigener Tasche zu bezahlen. Ungefähr 3 von 4 Mietwohnungsmieterinnen würden die Renovierungsarbeiten selbst bezahlen. Die Männer in Graz, die Mieter einer Mietwohnung sind, die frisch ausgemalt und/oder tapeziert werden muss, zeigen sich da etwas weniger zahlungsfreudig. Nur ungefähr jeder 3. Mann aus Graz wäre bereit, das Ausmalen und/oder Tapezieren selbst zu bezahlen.

Dass beim Renovieren die Wände als erstes gemacht werden, ist Gang und Gebe. Um die 45% der Mieterinnen im Herzen der Steiermark würden beispielsweise für Badezimmeraparaturen und Armaturen selbst bezahlen. Die Zahl der Männer in Graz, die Mieter einer Mietwohnung sind, beläuft sich auf ungefähr 33%, die bereit sind, diese Arbeiten aus eigener Tasche zu zahlen.

Was auch immer ein großes Thema ist beim Renovieren, ist die Küche. Gleich eine neue Küche zu bezahlen, dafür sind 45% der Mieterinnen in Graz, bereit. Bei den  Männern allerdings, also die Wohnungsmieter, sind es lediglich 36%, die Bereitschaft zeigen, das Geld für eine neue Küche aufzustellen.

Diese Studie zeigt eindeutig, dass die Männer aus Graz, die in einer Mietwohnung leben, nur bereit sind zu zahlen, wenn es sich für sie rentiert, beispielsweise durch längerfristiges Geldsparen.

Etwa jeder fünfte Wohnungsmieter aus Graz ist motiviert für energiesparende Thermostate zum Heizen zu bezahlen. Bei den Wohnungsmieterinnen aus der Steiermark ist es lediglich etwa jede 4. Mieterin, die bereit ist, ihr hart verdientes Geld dafür auszugeben.

Wenn es beim Thema Renovierung um Fenster geht, sind es um die 11% der Männer, die ihr Geld für weitaus besser isolierte Fenster ausgeben wollen, wogegen es bei den Frauen in Graz, die eine Mietwohnung mieten nur 4% sind, die das Geld dafür aus eigener Tasche bezahlen wollen.

In einer Sache sind sich jedoch Mann und Frau einig. Wenn es um den Einbau oder Umbau von Wänden geht. Etwa 8 von 10 der Studienteilnehmer gaben an, umfangreichere Umbauten was die Wände in den Mietwohnungen betrifft, nicht durchführen zu wollen.

Schimmel in Grazer Mietwohnungen

Laut einer Umfrage in Graz, sind ungefähr ein Viertel der Wohnungen in der Hauptstadt von Steiermark von Schimmel befallen. Die Ursachen hierfür sind vielseitig. So ist es zum Beispiel gar nicht von Vorteil, wenn die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist.

Nicht regelmäßiges Lüften führt ebenso zu diesem Problem, das auch noch gesundheitliche Schäden hervorrufen kann, worüber sich aber die meisten Mieter gar nicht bewusst sind. Ungefähr 15% der Mieter/innen, die von dem übelriechenden Befall betroffen sind, wissen nichts über die Symptome, die auftreten können, wenn man unter diesen Bedingungen lebt. So sind beispielsweise Kopfschmerzen, Schweratmigkeit bis hin zu Asthmaanfällen, diverse Allergien und Schlechtsein die Konsequenzen, die den Mieter/innen das Leben schwer machen. Was sehr erschreckend ist, ist die Tatsache, dass die durchgeführte Umfrage, ebenso ergeben hat, dass in ungefähr jeder vierten Wohnungsimmobilie, die Kinder ihr zu Hause nennen, dieser extrem gesundheitsschädigende Erreger zu finden ist.

Was die Räumlichkeiten in einer Wohnung betrifft, wo sich Schimmel gern vorfinden lässt, ist herausgefunden worden, dass vor allem Badezimmer, sowie auch das Schlafzimmer die am meisten betroffenen Räume sind. 65% der Befragten, gaben an, in ihrem Badezimmer Schimmel vorzufinden. Im Schlafdomizil der Wohnungsmieter/innen war es um die 20% der Umfragebeteiligten, die bekanntgaben, dort den Befall zu haben. Der Grund hierfür sind meistens das Nichtaktivieren der Heizkörper und nicht genügend Lüften.

Zwischen 12% und 15% der Teilnehmer aus Graz, die in einer Mietwohnung leben und bei der Studie ebenfalls mitmachten, ist das Wohnzimmer als auch der Keller von Schimmel befallen. Um die 10% der Studienteilnehmer gaben an, dass sich durch etwaige Küchendämpfe, wie zum Beispiel Wasserdampf ebenso in der Küche der grausam duftende und gesundheitsschädliche Schimmel befindet.

Man kann jedoch durch regelmäßiges Heizen, sowie regelmäßiges Lüften in der Mietwohnung dem Befall vorbeugen. Um die 15% der Betroffenen will sofort die Mietwohnung wechseln, was jedoch bei den Maßnahmen, die man treffen kann, um den Befall auf Abstand zu halten, nicht von Nöten ist.

Einbrüchen clever vorbeugen

Obwohl schon sehr viele Einbrecher in Österreichs Haushalten ihr Unwesen treibten, sehen ungefähr 15% der Österreicher Sicherheitsmaßnahmen für nicht notwendig. Wie bei allem, versucht man auch hier zuerst lieber die sparsame Prävention.

Es gibt einige Möglichkeiten, solche Kriminellen mit einfachen Mitteln auf Abstand zu halten. So schützen sich in etwa 20% der Österreicher, indem sie erstens Ihren Urlaubsaufenthalt nicht jeden auf die Nase binden. Noch ein guter Trick ist es das Licht, wenn man z.B. gerade keinen Nachbarn hat, der für einen regelmäßig nach dem Rechten sieht, bestenfalls mittels Zeitschaltuhr an und aus zu machen, auch Bewegungsmelder leisten gute Dienste.

Eigentümer sind bereit, mehr in die Sicherheit ihres Domizils hineinzustecken. Wo ungefähr jeder 10. Mieter eine Alarmanlage besitzt, sind es bei den Eigentümern jeder vierte, der sich so zu schützen gedenkt. Weiterhin Sicherheit bieten Zäune, hohe Mauern und abschließbare Fenster, die rund jeder fünfte Eigentümer besitzt.

Viel Zeit beim Einrichten der Wohnung lassen

Ungefähr jeder dritte Österreicher lässt sich ca. 1 Jahr Zeit, seine neue Wohnung einzurichten und schön zu gestalten. Überhaupt die Jüngeren der Generation lassen es sehr langsam angehen. Seriös durchgeführte Studien haben ergeben, dass lange Zeit nach dem Einzug immer noch lose Glühbirnen an der Decke baumeln und dass vor allem die Jungend bei der Gestaltung ihrer Wohnung, wie beispielsweise das Aufhängen von Bildern und Dekorieren ihres Zuhauses eine ruhige Kugel schieben.

Welche Einrichtungsarbeiten nach dem Umzug in die neue Wohnung auch noch nach Langem liegen bleiben, ist einerseits vom Alter und andererseits vom Berufsstand der Mieter-/KäuferInnen abhängig. Es wurde herausgefunden, dass um die 40% von Menschen, die einer geregelten Arbeit nachgehen auch noch ein Jahr nach einem Umzug noch nicht mit allem was zu einer kompletten Einrichtung gehört, fertig wurden. Anders, als bei den Nichtbeschäftigten, von denen etwa ein Viertel, noch einiges an Erledigungen zu verrichten hatte.

Um welches Geschlecht es sich bei unerledigten Dingen in der Haushaltsgestaltung handelt, ist nicht ausschlaggebend, wenn man bedenkt, dass es ein Unterschied von lediglich 5% zwischen Mann und Frau ist. Um die 40% der Männer und Frauen lassen sich mehr als 12 Monate Zeit bis zur Vollständigkeit ihres Umzugs. Was in dieser Zeit auf der Strecke bleibt, ist zum Beispiel das Aufhängen von Vorhängen oder Rollos, Kästen zusammen zu bauen, sowie die Toilettenbrillen anzubringen und vor allem Kartons, die darauf warten, geleert zu werden.

Wasser – unser teuerstes Gut

Es sind Untersuchungen des Trinkwassers in unseren Hausählten durchgeführt worden, die interessante Ergebnisse herausgaben. Die Wasserhärte, die vor allem von den Kalk- und Magnesiumverbindungen abhängig ist, ist in Österreich sehr groß. In den Wohnungen Wiens beträgt die Härte des Wassers ungefähr 5 – 12 Grad deutscher Härte. Wo hingegen in den Haushalten Salzburgs die Härte von ca. 10 Grad beständig ist. Ganz anders in Graz, wo der Anteil der deutschen Wasserhärte sogar um die 15 Grad liegt.

Es gibt Limits, die das Trinkwasser nicht übersteigern darf. Es werden analysierte Daten aufgenommen und anschließend beurteilt. Die besten Werte wiesen die Länder Österreich, Deutschland und die Schweiz auf. In diesen Ländern sind die Werte besonders in den Seen und Badegewässer qualitativ sehr hochwertig.

Die Qualität des Trinkwassers in unseren Haushalten ist abhängig von Blei, Kunststoff und Kupfer. Tests durchzuführen, ob die Trinkwasserqualität in Ordnung ist, ist besonders empfohlen in Gebäude, wo noch alte Rohrleitungen sind. Hohe Messwerte an Schadstoffen konnten in Wasser, das sich in oben genannten Rohrleitungen länger befindet, erkannt werden. Es können beispielsweise Schwermetalle, die durch die chemischen Zusammenhänge, die in alten Metallröhren stattfinden, in unser Trinkwasser kommen. Sinnvoll ist es daher sein Trinkwasser ab und zu analysieren zu lassen, um alle relevanten Informationen zu erhalten, die besonders wichtig für die Gesundheit ist.

Gar nicht gut ist es, wenn unser Wasser unrein ist. Das kann zu erheblichen Schaden unseres Immunsystems führen, die sich auf die Schmutzstoffe zurückführen lassen. Weil die Reise unseres Wassers lang ist, da es durch verschiedene Leitungen zu Wohnungen und Häusern führt, kann dies fallweise zu starken Verunreinigungen führen. Empfohlen ist es, die Qualität unseres Wassers regelmäßig zu prüfen, da die Rohrleitungen sowie die Wasserhähne eine große Gefahr unserer Gesundheit ist.

Wien sagt der Hitze den Kampf an!

Alle die in der Stadt wohnen kennen die Problematik in den Sommermonaten: Die Hitze wird gespeichert und es bleibt auch über die Nacht viel wärmer als in angrenzenden ländlichen Gebieten, oft bis zu 6 Grad! Doch nun sagt die Stadt Wien der Hitze den Kampf an und ergreift umfassende Maßnahmen Wohnbau und Betriebsobjekte auch im Sommer auf erträglichen Temperaturen zu halten. Mit 70 verschiedenen Maßnahmen, wie Begrünung von Fassaden, weniger Individualverkehr und mehr Grünflächen soll es in Zukunft in Österreichs Hauptstadt kühler werden. Dies steigert nicht nur die Lebensqualität, sondern auch den Wert von Immobilien, somit sind die Maßnahmen für Mieter einer Mietwohnung und auch Besitzer einer Eigentumswohnung oder Gewerbeimmobilie langfristig interessant. Eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Maßnahmen und ersten Projekte

Forschungsprojekt der EU zur Minimierung globaler Hitzeinseln
Ein EU-Projekt welches über 3 Jahre die Entwicklung von Wärme in Großstädten untersuchte präsentierte rund 300 Maßnahmen, wie der Hitzeentwicklung im urbanen Raum entgegengewirkt werden kann. Die Stadt Wien wählte 70 Maßnahmen aus, die relativ schnell und ohne viel technischen Hintergrund umgesetzt werden können. Diese Maßnahmen reichen über das pflanzen von mehr Bäumen und Begrünung von Fassaden mit Kletterpflanzen, bis hin zu reflektierenden Gehwegen, die das Sonnenlicht reflektieren und nicht speichern sollen. Darüber hinaus soll der Individualverkehr massiv gesenkt werden, jedoch nicht durch einengende Maßnahmen, sondern öffentliche Verkehrsmittel sollen noch besser ausgebaut und dadurch attraktiver werden. Durch diese und weitere Maßnahmen soll langfristig die Temperatur in der Stadt um insgesamt 2 Grad gesenkt werden, was die allgemeine Lebensqualität gerade in den inneren Bezirken sicher steigern würde.

Massive Investition in „Fernkälte“
Es soll aber nicht nur in Klimatechnik für den Außenbereich zur Abkühlung von Häuser und Wohnungen investiert werden, schon jetzt betreibt die Stadt Wien die Klimatisierung von großen Bürogebäuden und Krankenhäusern via Fernkälte. Das Prinzip ist denkbar einfach und um einiges energieeffizienter als herkömmliche Klimaanlagen. Mit sogenannten Absorptionskältemaschinen wird die Abwärme von großen Verbrennungsanlagen als Antriebsenergie für Kühlgeräte verwendet. Diese Kühlgeräte werdend dazu genutzt Wasser auf sieben Grad abzukühlen. Mittels eines Rohrleitungsnetzes wird das Wasser zu den zu kühlenden Gebäuden gepumpt. Somit können über Heizkörper und andere Wärme oder Kälte abgebende Installationen ganze Gebäude im Sommer abgekühlt werden. Mit 65 Megawatt Fernkälteleistung ist bereits einer dieser riesigen Kühleschränke in Betrieb, leider ist für Wohnhäuser und andere private Immobilien kein Projekt dieser Art geplant. Alles in allem wird versucht der jährlich wiederkehrenden Hitzewelle mit innovativen Ideen entgegenzuwirken, was Wien noch lebenswerter machen soll.

Makler kassieren zu viel Provision Teil 2

garantie Jetzt kommt der Musterprozess!

Nach der massiven Mobilmachung seitens der Arbeiterkammer gegen die Makler Anfang Juli, geht es nun in die zweite Runde. Hier kann wohl kaum mehr von der Füllung des Sommerlochs gesprochen werden, denn jetzt kommt der Musterprozess! Die Arbeiterkammer unterstützt eine Klage, um Rechtssicherheit für Mieter zu schaffen. Natürlich profitieren davon nur Menschen die in einer Mietwohnung leben, für Einfamilienhaus oder Eigentumswohnung gelten andere Regelungen. Bei diesem Musterprozess geht es um einen zu hohen Hauptmietzins und daher in Folge auch zu hoher Maklerprovision, die vom Makler verrechnet wurde. Primär wird hier von der Arbeiterkammer kritisiert, dass Makler für die Vermieter arbeiten, aber von den Mietern kassieren. Deswegen am besten gleich die Wohnung ohne Makler vermieten, wie auf unserer provisionsfreien Plattform!

Makler wurde auf 1.250,- Euro geklagt
Viele von Ihnen denken jetzt wahrscheinlich, dass es sich nicht auszahlt für diesen Betrag vor Gericht zu ziehen und man sich besser vergleicht! Es soll hier aber ein Musterprozess geführt werden, der eindeutig klärt was in der Praxis erlaubt ist und was nicht. Darüber hinaus kann der Betrag auch schon mal die Jahresgebühr für einen Garagenplatz oder Parkplatz ausmachen, also durchaus einen Versuch wert. Die Wohnung wurde eigentlich für einen Hauptmietzins in der Höhe von 537,94 Euro vermietet. Die Schlichtungsstelle erhob allerdings für die Zweizimmerwohnung im 15. Wiener Gemeindebezirk einen zulässigen Hauptmietzins von 285,43 Euro. Somit war auch die Maklerprovision für diese Immobilie viel zu hoch, genauer gesagt soll der Makler 1.461,84 Euro bekommen haben. Die Mieterin klagt nun mit Hilfe der Arbeiterkammer den Makler auf 1.250,- Euro, die ihrer Meinung nach zu viel bezahlt wurden. Da die Provision ja von dem völlig überhöhten Mietpreis berechnet wurde und eine weitere Provisionsminderung auch noch im Raum steht, weil der Makler gesetzlich verpflichtet gewesen wäre, die Mieterin über die gesetzlichen Mietobergrenzen zu informieren. Bei Betriebsobjekten, Geschäftslokalen und Freizeitimmobilien werden oft auf beiden Seiten Makler und Fachleute beschäftigt, damit ein fairer Deal zu Stande kommt. Doch gerade in Bereich der privaten Vermietung, gehören strenge gesetzliche Rahmenbedingungen geschaffen, zum Schutz der Mieter.

Forderung der Mietervereinigung: Streichung von Versicherung und Honorar
Bei einer anderen Kampagne fordert die Mietervereinigung gerade eine Senkung der Betriebskosten für Mieter, da die Betriebskosten in Wien schon über der Inflationsrate liegen. Daher sollen Versicherungen, Grundsteuer und Verwaltungshonorar aus den Betriebskosten gestrichen werden. Gerade hier gilt es einen fairen Kompromiss zwischen Mieter und Vermieter zu finden, damit beide Seiten gut leben können. Die Makler jedoch verrechnen oftmals zu viel Provision und deswegen ist es wichtig, dass hier genaue Rahmenbedingungen geschaffen werden. Quelle: AK, APA OTS