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Immobilienkostenfalle – Ihr Ratgeber gegen Geld- und Zeitverlust

Ihr Ratgeber aus der Immobilienpraxis Online

Ziel und Aufgabe dieses Pflichtbuches für Immobilienabgeber sowie Käufer/Mieter ist es, Ihnen unnütze Geld- und Zeitverluste zu ersparen.

Bevor Sie mit der Immobiliensuche beginnen oder bevor Sie eine Immobilie anbieten, machen Sie sich mit dem Inhaltsverzeichnis dieses Ratgebers vertraut.

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Die teuersten Städte Österreichs

Wenn es um Mieten bei Häusern geht, ist die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck die teuerste Stadt in ganz Österreich. Dies ergab das Mietbarometer einer seriösen Immobilienplattform. Im Durchschnitt bezahlt man als Mieter/In eines Hauses in Innsbruck, € 15,– für den Quadratmeter.
Gründe hierfür ist das wunderschöne Alpenpanorama, das die Landeshauptstadt Tirol zu bieten hat. Hinzu kommt auch, dass Innsbruck ein eminentes Bildungs- Wirtschafts- und Kulturzentrum und dazu noch als Wohndomizil sehr angesehen ist.
Seit dem Jahre 2004 hat sich die Anzahl der Einwohner um rund 10 Prozent erhöht. Zurzeit verbringen um die 130.000 Menschen ihr Leben in der Tiroler Hauptstadt.

Was zudem auf die Mietpreise einwirkt, ist der Umstand, dass der Baugrund in der Kessellage im Inntal sehr gering ist. Innsbruck ist bei den Mietpreisen wohl die teuerste Hauptstadt Österreichs, jedoch gibt es noch andere Städte in unserem schönen Österreich, wo die Mietpreise ebenfalls sehr ansehnlich sind.

So auch in Salzburg. Die Mieter in der Landeshauptstadt Salzburg bezahlen im Schnitt € 15,– für den Quadratmeter. Noch hinzu kommt der Umstand, dass durch Großkonzerne, wie beispielsweise Porsche, Spar und die Stieglbrauerei vielerlei Arbeitsplätze geschaffen werden. Somit gilt die Stadt Salzburg als wirtschaftlicher Antrieb des Bundeslandes. Aus diesem Grund wird in Salzburg immer mehr Raum zum Wohnen gebraucht.

Wien ist drittplatzierter, wenn es um die teuersten Mieten in Österreich geht. Im Jahre 2015 bezahlte man im ersten Halbjahr für eine gemietete Wohnung oder ein gemietetes Haus in der Landeshauptstadt Österreichs um die € 15,– pro Quadratmeter. Jedoch kommt es auch sehr auf den Bezirk an, in dem man wohnt. Da variieren die Mietpreise enorm. Überhaupt in Stadtteilen in der Nähe des Zentrums rund um den ersten Bezirk werden Mieten bis zu über € 16,– pro Quadratmeter verlangt.

Am günstigsten mit den Preisen der Mieten ist Villach. Diese Stadt ist die billigste unter den zehn größten Städten in Österreich. Hier bezahlt man im Schnitt nicht mehr als € 8,– für einen Quadratmeter. Lediglich in Wels und in Klagenfurt sind die Mietpreise so günstig, dass man für den Quadratmeter weniger als € 10,– löhnen muss.

Obwohl die Mietpreise von Stadt zu Stadt sehr unterschiedlich sind, gab es im Vergleich zum vorherigen Jahr keine gravierenden Änderungen. Das größte Plus gab es in Villach und Klagenfurt mit drei Prozent. In den Städten Salzburg, Innsbruck und Wien sind die Kosten der Mieten um ein Prozent gesunken, das obwohl sie die drei teuersten Städte sind. Wie es scheint, dürften die Preise der Mieten in den Städten Österreichs derweil einmal ihren Scheitelpunkt erreicht haben.

Einbrüchen clever vorbeugen

Obwohl schon sehr viele Einbrecher in Österreichs Haushalten ihr Unwesen treibten, sehen ungefähr 15% der Österreicher Sicherheitsmaßnahmen für nicht notwendig. Wie bei allem, versucht man auch hier zuerst lieber die sparsame Prävention.

Es gibt einige Möglichkeiten, solche Kriminellen mit einfachen Mitteln auf Abstand zu halten. So schützen sich in etwa 20% der Österreicher, indem sie erstens Ihren Urlaubsaufenthalt nicht jeden auf die Nase binden. Noch ein guter Trick ist es das Licht, wenn man z.B. gerade keinen Nachbarn hat, der für einen regelmäßig nach dem Rechten sieht, bestenfalls mittels Zeitschaltuhr an und aus zu machen, auch Bewegungsmelder leisten gute Dienste.

Eigentümer sind bereit, mehr in die Sicherheit ihres Domizils hineinzustecken. Wo ungefähr jeder 10. Mieter eine Alarmanlage besitzt, sind es bei den Eigentümern jeder vierte, der sich so zu schützen gedenkt. Weiterhin Sicherheit bieten Zäune, hohe Mauern und abschließbare Fenster, die rund jeder fünfte Eigentümer besitzt.

Wohlbefinden durch Baustoffe

Wohlbefinden durch Baustoffe am Beispiel Zirbenholz.
Manche Baustoffe tragen oft mehr zum subjektiven Wohlbefinden bei als andere, doch vieles davon wird oftmals der Einbildung zugeschrieben. Schon seit Jahrhunderten glauben viele Menschen an die positiven Auswirkungen von Zirbenholz in Wohnung oder Haus. Doch in der heutigen Zeit sind wissenschaftliche Beweise notwendig geworden, damit solche Aussagen glaubwürdig sind. Die positive Wirkung von Zirbenholz gilt im 21. Jahrhundert längst als wissenschaftlich erwiesen und zeigt, wie sich die Wahl des richtigen Holzes für Zimmerverkleidung und Möbel auf die Gesundheit auswirken kann. Doch nicht nur das klassische Einfamilienhaus oder die Eigentumswohnung können mit entsprechenden Holzverkleidungen ausgestattet werden, selbst wenn keine Umbauten in der Mietwohnung möglich sind, können entsprechende Produkte ein bisschen mehr Gesundheit in den Alltag bringen.
Niedrigere Herzrate durch die Verwendung von Zirbenholz
Früher schrieben die Menschen Zirbenholz viele positive Eigenschaften zu. Daher kam die „Königin der Alpen“ in vielen „Bauernstuben“ und Schlafzimmern zum Einsatz. Mittlerweile konnte auch wissenschaftlich erwiesen werden, dass ich Zirbenholz positiv auf die Erholung nach starker körperlicher oder mentaler Belastung auswirkt. In den Ruhephasen nach der Belastung wird der vegetative Erholungsprozess massiv beschleunigt, so liegt die durchschnittliche Arbeitsersparnis für das Herz bei rund 3.500 Schlägen oder einer Stunde Herzarbeit pro Tag. Darüber hinaus erlebten sich die Testpersonen nach einem Schläfchen im „Zirbenzimmer“ als offener und gesprächiger, vielleicht wurden deswegen früher viele Bauernstuben mit Zirbenholz verkleidet? Doch nicht nur bei privaten Immobilien kommt Zirbenholz zum Einsatz, auch im klassischen Gastronomiebetrieb oder in einem Hotel findet diese Holzart wieder vermehrt Verwendung. Auch gegen Kleidermotten und andere kleine Tierchen soll Zirbenholz eine schützende Wirkung haben, somit eignet es sich auch hervorragend für Kästen, Schubladen und andere Möbelstücke.
Es muss nicht gleich ein ganzer Wohnraum sein
Die klassische Zirbenholzverkleidung passt nicht in jede Einrichtung einer Immobilie, vor allem im urbanen Wohnraum. Somit fällt für viele die klassische „Bauernstube“ oder das Schlafzimmer mit kompletter Holzverkleidung eher flach. Doch das ist heute auch gar nicht mehr notwendig, die Industrie hat längst Alternativen geschaffen, um die positive Wirkung der Zirbe in jede Wohngemeinschaft zu bringen. Das klassische Bett aus Zirbenholz bietet hier die erste Alternative für einen erholsameren Schlaf. Soll es auch kein neues Bett sein, gibt es mittlerweile schon Polster und Decken, die mit Zirbenholzspänen versetzt sind und so die positiven Auswirkungen der Zirbe in jedem Schlafzimmer garantieren. Neben diversen Bettwaren können auch noch andere Möbelstücke mit Spänen aus Zirbenholz befüllt werden, um so auch beispielsweise im Wohnzimmer eine gesündere Atmosphäre zu schaffen.
http://www.gesund-im-schlaf.at/template/pdf/joanneum_research_zirbe.pdf

Die Passivhaus-Awards 2014

Bei der internationalen Passivhaustagung in Aachen wurden wieder die innovativsten Passivhäuser gekürt. In sechs Kategorien unter anderem Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus und Bürogebäude, wurden von der Jury sieben Gewinner gewählt. Beide Nominierungen aus Österreich, das Passiv-Bürohaus der Raiffeisenbank am Donaukanal und das Justizzentrum Korneuburg, sind am vergangenen Wochenende leider leer ausgegangen. Jedoch schafften es beide Projekte immerhin in die Finalrunde der letzten 21, bei mehr als 100 Einreichungen. Die Awards werden aber nicht nur an Neubauprojekte vergeben, auch Sanierungsprojekte und Regionen werden ausgezeichnet, um den Trend zum Passivhaus weiter zu fördern.  

Urbanes Passivhaus und intelligente Wohnraumgestaltung
In der Kategorie Einfamilienhaus hat sich die Jury nicht eindeutig festlegen können, deswegen wurden gleich zwei Projekte mit einem Award ausgezeichnet. Das Projekt „Belfied Homes“ von Plumbob Architects in Philadelphia überzeugte die Jury durch seine praktische Raumanordnung und bietet Platz für drei Parteien in drei Wohnungen. Der zweite Preisträger in dieser Kategorie kommt aus Espoo, Finnland. Ein Ensemble aus drei Einfamilienhäusern mit kompakten Hauskernen und intelligent gestalteten Hüllen von Kimmo Lylykangas Architekts. Im modernen Wohnbau geht der Trend immer mehr zum Passivhaus, beide Projekte zeigen, wie einerseits im urbanen Raum, auf geringen Platz, so wie andererseits in einem eher ländlichen Ambiente das Konzept Passivhaus realisiert werden kann.

Mehrfamilienhaus und Bürofläche
Die Auszeichnung in der Kategorie Mehrfamilienhaus geht in diesem Jahr an eine Immobilie nach Berlin in Deutschland. Das sieben geschossige Wohnhaus von Deimel-Oelschläger Architekten begeisterte die Jury nicht nur durch die hervorragenden ökologischen Qualitäten eines Nullemissionshauses,
In der Kategorie Sonderbauten/Bürogebäude wurde das Kunstmuseum in Ravensburg von Lederer Ragnarsdottir Oei Architekten ausgezeichnet. Hier wird wieder der Trend sichtbar, ökologische Bauten auch nahtlos mit einem bestehenden Stadtbild zu verknüpfen, was für die Jury hier den Ausschlag gab.

Sanierungsprojekte und Regionen
Bei den Sanierungsprojekten ging der Preis wieder an eine Immobilie in den USA: Das New Yorker „Tighthouse“ von Fabricia718/Studio Cicetti. Die Jury beeindruckte hier vor allem die Beibehaltung des ursprünglichen Charakters der Immob
Der Award in der Kategorie Regionen ging an das Umweltamt Heidelberg. Alle Preisträger und Nominierten können unter http://www.passiv.de/archpreis/ bestaunt werden, wo auch umfassende Informationen zu allen Objekten zu finden sind.

 

Der Winter ist da, die Gartenpracht darf bleiben – Der Wintergarten

Bisher war der Winter dieses Jahr eher zu suchen und in manchem Teilen Österreichs wurde sogar der Griller wieder aus dem Keller oder der Garage geholt. Doch nun ist die kalte Jahreszeit vollends eingekehrt und in vielen Teilen Österreichs biegen sich die Dächer von Haus und Wohnbau unter den Schneemassen. Doch auch in dieser Jahreszeit lässt sich die blühende Gartenpracht genießen, durch einen Wintergarten. Das richtige Material erzeugt mittlerweile auch eine gute Isolierung, wodurch nur wenig Energie verloren geht und die laufenden Kosten niedrig gehalten werden können. Natürlich ist die Realisierung eines Wintergartens nur beim eigenen Einfamilienhaus oder beispielsweise einer Villa  möglich, doch auch in der Eigentums- oder Mietwohnung kann man sein eigenes Stück Natur verwirklichen.

Das passende Material für jeden Wintergarten
Oft werden Wintergärten mit hohem Energiebedarf in Verbindung gebracht, dies kann zum Teil auch so stehen gelassen werden. Allerdings lassen sich Wärmeverluste durch die Wahl des passenden Materials deutlich senken. Hier gilt es zuerst zwischen dem Transmissionswärmverlust und dem Lüftungswärmeverlust zu differenzieren. Beim Transmissionswärmeverlust geht es um die Wärmedämmung der Bauteile, hier kann mit hochwertigem Material energieeffizient gebaut werden. Der Lüftungswärmeverlust entsteht nicht nur durch die notwendige Luftregulierung im Wintergarten, sondern oftmals auch durch undichte oder minderwertige Verfugung.
Für die fachkundige Planung sollte daher unbedingt Architekt oder Baumeister hinzugezogen werden, denn der Bau eines Wintergartens ist auch genehmigungs- bzw. anzeigepflichtig. Eine fundierte Planung in Kombination mit der richtigen Materialauswahl ist als solide Basis zu sehen. Grundsätzlich können hier verschiedene Ansätze gewählt werden, ob eine solide Stahlkonstruktion, eine Aluminiumkonstruktion, Kunststoff- und Holzkonstruktionen, alles ist möglich. Während eine Stahlkonstruktion wahrscheinlich am stabilsten ist, können Wintergärten aus edlem Holz natürlich zum schöneren Ambiente beitragen.
Die Verglasung kann durch Mehrscheiben-Isolierglas oder transparenten Kunststoffglas erfolgen, wobei im Dachbereich Verbund- oder Drahtglas zum Einsatz kommen sollten. Durch hochwertiges Isolierglas kann natürlich einiges an Energie gespart werden. Der Bodenbelag spielt eine weitere wichtige Rolle beim Bau eines Wintergartens. Er sollte nicht nur optisch einladend wirken, sondern auch aus wärmespeichernden Material bestehen: Naturwerkstein, keramische Fliesen und Platen oder Bodenklinkerplatten. Eine Kombination dieser Maßnahmen lässt die laufenden Kosten eines Wintergartens verträglicher werden.

„Wohnungsdschungel“ und Panoramaterrarien
Bei einer Wohnung wird es natürlich schon schwieriger einen Wintergarten zu realisieren, auch wenn ein Garten vorhanden ist, wird es oftmals sehr schwierig eine Bewilligung zu bekommen. Hier werden oft kleinere Räume in tropische Wälder verwandelt, in denen oft auch Tiere gehalten werden. Panoramaterrarien mit seltenen Pflanzen und Tieren, ermöglichen es auch in der Stadtwohnung ein kleines Stück Natur das ganze Jahr über genießen zu können. Doch auch hier sind gesetzliche Bestimmungen zu beachten und die Kosten für ausgeklügelte Systeme können sich auch im Bereich eines Wintergartens bewegen.

Neue Wiener Bauordnung vorgestellt

Die neue Bauordnung der Stadt Wien soll voraussichtlich mit Anfang des nächsten Jahres in Kraft treten. Vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten für bestehende Wohngebäude werden von weniger PKW-Parkplätzen bei kommenden Bauvorhaben begleitet. Neue Dienstleistungsgebäude (Büros etc.) haben den „Wiener Solarstandard“ zu erfüllen. Die Stadt Wien behält sich die Möglichkeit vor eine nur befristete Widmung für die Kategorie „Bauland“ zu vergeben, so soll Spekulanten das Leben schwerer gemacht werden. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Eckpunkte.

Mehr Balkone und Aufzüge sollen die Lebensqualität der Wienerinnen und Wiener steigern.
War bisher die Errichtung von Balkonen über Verkehrsflächen verboten und deren Anzahl überhaupt pro Gebäude begrenzt, so wird sich das mit der neuen Bauordnung ändern. In Zukunft soll der Bau eines Balkons mit entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen auch über Verkehrsflächen möglich sein. Die Anzahl pro Gebäude wird erhöht.
Die Barrierefreiheit bei bestehenden Wohnungsbauten soll durch die leichtere Errichtung von Aufzügen ermöglicht werden, wenn es mit dem Stadtbild vereinbar ist. Auch wenn der Aufzug über die Baufluchtlinie in eine „gärtnerisch auszugestaltende Fläche ragen“ sollte.

Leichtere Realisierung von Dachgeschoßbauten, Entfall von Notkaminen.
Haben Dachgeschoßbauten für Wohnzwecke bisher als „Zubau“ gegolten, so werden sie in der neuen Bauordnung als „Änderungen von Bauwerken“ klassifiziert sein. Somit besteht nicht mehr die Gefahr mit Bestimmungen des aktuellen Bebauungsplanes zu kollidieren. Eine „Ansteilung“ („Aufklappung“) von beispielsweise 30 auf maximal 45 Grad wäre dann eine Änderung und kein „Zubau“ mehr zum Wohngebäude. Der Entfall zur verpflichtenden Errichtung von Notkaminen senkt die Errichtungskosten von Gebäuden, selbstverständlich können weiterhin Kamine gebaut werden.

Weniger PKW-Stellplätze durch Änderung auf flächenbezogene Anzahl.
Bisher hat die Regel „pro Wohnung ein Stellplatz“ gegolten. Eine Ausnahme mittels Erhöhung der Fahrradabstellplätze hat eine Reduktion dieser Regel um -10% ermöglicht. Die jetzt noch aktive Bauordnungs-Novelle sieht also mindestens 90 Parkplätze für 100 Wohnungen vor. Mit der nächsten Novelle wird nun auf eine flächenbezogene Anzahl umgestellt: Pro 100m² Wohnungsnutzfläche soll ein PKW-Stellplatz errichtet werden. Somit sind die Quadratmeter des gesamten Bauwerks ausschlaggebend für die Anzahl der Parkplätze. Ein Bauprojekt mit 10.000m² Wohnnutzfläche wird 100 Parkplätze zur Verfügung haben, egal wie viele Wohnungen mittels des Bauprojektes angelegt werden.

„Wiener Solarstandard“ und Regenwassermanagement
Neue Dienstleistungsgebäude (Büros etc.) sollen an den brachliegenden Fassaden mit Solarkollektoren ausgestattet werden, um so erneuerbare Energie zu gewinnen. Wie auch bei den PKW-Stellplätzen werden hier Vorgaben nach Quadratmetern eingeführt werden. Pro 100m² Bruttogeschoßfläche soll eine Mindestleistung von 1 kWp an Energie erreicht werden. Kann das Gebäude mit besonders effizienten Maßnahmen zur Einsparung von Energie glänzen, die über die Norm hinausgehen, kann die Mindestleistung auf 0,3 kWp pro 100m² Bruttogeschoßfläche reduziert werden.
Ein weiterer Schritt zum ökologischeren Wohnbau soll mittels Regenwassermanagement unternommen werden. Der Bauwerber entscheidet selbst wie viel Regenwasser in die Kanalisation abgeleitet wird und über die Verwendung des nicht abgeleiteten Regenwassers. Im Gegenzug darf mit geringeren Kanalgebühren gerechnet werden und der wohl wichtigste Nebeneffekt ist ein verbesserter Schutz gegen Überschwemmungen bei starkem Regen.

Die Widmung „Bauland“ kann auch befristet vergeben werden.
Ab Inkrafttreten der neuen Novelle kann die Widmung „Bauland“ nun auch befristet vergeben werden. Diese Maßnahme soll eine bodenmobilisierende Wirkung erzielen, indem Grundstücke schneller bebaut und nicht mehr „gehortet“ werden. Falls keine Baubewilligung in der Frist erwirkt wird bzw. verfällt, erlischt auch die Widmung.

Die kommende Bauordnungs-Novelle im Detail: www.wien.gv.at/bauen-wohnen/bauen/bauordnungs-novelle.html